Öle dringen ein, sättigen Fasern und stärken die Tiefe des Holzes. Tragen Sie hauchdünn auf, warten Sie wenige Minuten und nehmen Sie Überschuss gründlich ab. Zwischenpolieren mit Leinen bringt seidenen Glanz. Achten Sie auf Selbstentzündungsgefahr ölgetränkter Tücher: ausgebreitet trocknen oder wässern. Testen Sie Pigmentöle auf Farbton, besonders bei hellen Hölzern. Mehrere leichte Gänge sind besser als ein schwerer.
Schellack in Alkohol gelöst, mit dem Ballen in vielen feinen Durchgängen, erzeugt Tiefe und Spiegelung. Untergrund muss staubfrei, fein geglättet und gut grundiert sein. Mit etwas Öl als Gleitmittel bleibt der Ballen geschmeidig. Pausen zum Ausgasen verhindern Schlieren. Kleine Kratzer lassen sich später punktuell auffrischen. Der Klassiker aus Naturharz überzeugt durch Reparierbarkeit und warmen, historischen Glanz.
Wachs schützt moderat, fühlt sich samtig an und eignet sich für wenig beanspruchte Flächen. Hartwachsöle verbinden Eindringen und Film, ideal für Tischplatten. Polieren Sie mit weichem Tuch, halten Sie die Schichten dünn und planen Sie Pflegeintervalle. Vermeiden Sie Silikonhaltiges, das spätere Reparaturen erschwert. Ein realistischer Pflegeplan erhält Schönheit, ohne das Möbel in eine empfindliche Vitrine zu verbannen.
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